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Wodka

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Ein Wässerchen, das es in sich hat – zur Geschichte des Wodkas

Wodka ist fest in der slawischen Kultur verwurzelt und gilt als Nationalgetränk Polens und Russlands. Es ist unklar, in welchem der Länder der Wodka erfunden wurde – als sicher gilt nur, dass der Ursprung des Getreidebrands bis auf das 14. Jahrhundert zurückgeht. Mit der Entwicklung professioneller Brennereien verbreitete sich auch der Wodka rasch, umso mehr, als im 19. Jahrhundert auch die Kartoffel als stärkehaltiger Rohstoff für die Wodka-Produktion entdeckt wurde. Heute nutzen qualitätsbewusste Brennereien ausschließlich Getreide oder Getreidemischungen für ihre Wodkas. Längst hat sich die Wodka-Tradition von Russland und Polen aus auch nach Finnland, Schweden und Dänemark ausgebreitet: Absolut Wodka und Finlandia Wodka sind heute international anerkannte Marken und auch im Heinemann Sortiment in großer Vielfalt vertreten.
 

Von der Maische bis in die Brennblase – so wird Wodka hergestellt

Eine Besonderheit bei der Wodka-Herstellung sind mehrere Destillations- und Filterdurchgänge. So wird das Destillat besonders klar und erhält seinen reinen, beinahe neutralen Geschmack. Abgesehen davon, ist der Herstellungsprozess dem des Kornbrandes recht ähnlich. Getreide oder andere stärkehaltige Rohstoffe wie Kartoffeln oder Melasse werden gemaischt und mit Hefe zu einem alkoholhaltigen Gemisch vergoren. Die Maische wird mehrfach destilliert und anschließend in mehreren Durchläufen gefiltert, um Fuselöle und alle unerwünschten Begleitaromen zu entfernen. Traditionell wird mit Aktivkohle gefiltert, einige Hersteller nutzen aber auch Milcheiweiß oder Silberpartikel zum Filtern. In der Regel wird der Wodka nach der letzten Filtration abgefüllt und verkauft.
 

Polnischer, russischer und finnischer Wodka – wo liegen die Unterschiede?

Viele Hersteller setzen auf eigene, oft selbst entwickelte Destillations- und Filtrationsverfahren, unabhängig vom Herkunftsland. Bei den Rohstoffen gibt es allerdings regionale Unterschiede: 
  • Russischer Wodka entsteht meist aus einer Roggen-Weizen-Mischung, seltener auch nur aus Weizen.
  • Polnischer Wodka wird heute meist aus Roggen gebrannt, aber auch preiswerte Wodkas auf Kartoffel-Basis sind noch verbreitet.
  • Finnischer Wodka wird oft aus Gerste gebrannt – eine Besonderheit, die sonst dem Whisky vorbehalten ist.
  • Schwedischer Wodka verwendet typischerweise Weizen – genau wie viele der jungen deutschen Wodka-Marken und der berühmte französische Grey Goose.
 

Unglaublich vielseitig – hochwertiger Wodka im Heinemann Shop 

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